Medizinische Laserbehandlung

Mit Laserstrahlen können geübte Hände eine Vielzahl an medizinischen und kosmetischen Eingriffen vornehmen. Mit einer medizinischen Laserbehandlung lassen sich beispielsweise störende Narben, Krampfadern oder Haare entfernen.

Im Fachärztezentrum Glatt werden Sie von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten sowie geschultem Personal behandelt. Das bietet Ihnen die Sicherheit, dass bei jeder Indikation die richtige Laserbehandlung gewählt wird.

Heutzutage gibt es auch Lasergeräte zur Anwendung daheim oder in Kosmetikstudios. Diese Geräte sind in ihrer Wirksamkeit nicht vergleichbar mit Geräten, welche nur unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen und durch Ärztinnen und Ärzte bedient werden dürfen.


Zur Behandlung von:

  • unerwünschten Haaren (Laserepilation)
  • Hautverjüngung (Laserpeeling / Laserdermabrasion)
  • Altersflecken/Pigmentflecken
  • roten Äderchen (Gesicht)
  • Krampfadern
  • Besenreisern
  • Falten
  • Narben
  • Akne
  • Rosazea
  • Augenringen

Zahlen & Fakten

Narkose:

meist keine, ggf. lokale Betäubung

Operationsdauer:

je nach Anwendung sehr unterschiedlich

Spitalaufenthalt:

ambulant

Arbeitsunfähigkeit:

keine

Gesellschaftsfähigkeit:

meist sofort

Nachbehandlung:

spezielle Hautpflegeprodukte und Sonnenschutz

Preise

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Unter Laser versteht man gebündeltes Licht von gleicher Wellenlänge und Richtung. Mit Laser von einer bestimmten Wellenlänge kann ein bestimmtes Gewebe oder ein Farbstoff erhitzt und somit auch zerstört werden. Wenn man also mit einem Lasergerät arbeitet, muss man wissen, welches Gewebe man behandeln will und ob der Laser die erforderliche Wellenlänge bietet.

Grundsätzlich arbeitet ein Lasergerät mit Wärme, die mit einer gewissen Schnelligkeit während einer bestimmten Dauer ins Zielgewebe eingebracht wird. Dabei werden beispielsweise Haarwurzeln zerstört, Narben abgetragen oder Falten geglättet.


Welche Laser werden im Fachärztezentrum Glatt eingesetzt?

Der SP Spectro der Firma Fotona, der im Fachärztezentrum Glatt eingesetzt wird, vereint in einem System zwei Arten von Laser für ästhetische und chirurgische Anwendungen.

Im Einzelnen handelt es sich dabei um einen Erbium- und einen Neodym-Laser, die beide eine hohe Präzision bieten und gut kontrolliert werden können. Dank softwaregestützten Feineinstellungen können verschiedenste Behandlungen für jeden Hauttyp angeboten werden.

Erbium-Laser

Der Erbium-Laser (Er:YAG) ist ein sogenannter kalter Laser. Damit kann Gewebe nahezu schmerzlos abgetragen werden. Die Wirkung ist also eine andere als die tief im Gewebe stattfindenden Gerinnungsprozesse, die mit einem Neodym-Laser erzielt werden können. Der im Fachärztezentrum Glatt verwendete Er:YAG-Laser ist ganz fein steuerbar. Dies führt zu einer sehr einfachen Handhabung und hoher Sicherheit bei der Behandlung von Narben oder Warzen sowie bei Eingriffen zur Hautstraffung.

Neodym-Laser

Der Neodym-Laser (Nd:YAG) wirkt gut in der Tiefe von Gewebe. Er entwickelt Wärme, die zur Koagulation (Gerinnung) von Gewebe führt. Die Wirkung ist also eine andere als die Abtragungseffekte, die mit einem Erbium-Laser erzielt werden können. Der Nd:YAG-Laser eignet sich zur Haarepilation, aber auch für die Behandlung von Akne oder Besenreisern. Der Nd:YAG-Laser im Fachärztezentrum Glatt ist so fein einstellbar, dass auch Personen mit dunkler Haut oder hellen Haaren gut und vor allem sicher behandelt werden können.


Ist eine Laserbehandlung gefährlich?

Laserstrahlen wirken auf das Gewebe durch die Entwicklung von Hitze. Das kann im schlimmsten Fall zu Verbrennungen an der behandelten Stelle und in ihrer Umgebung führen.

Menschen mit dunklerer Haut reagieren auf die Hitzeeinwirkung oft mit einer Verdunkelung der betroffenen Hautstellen. Menschen mit hellerer Haut werden eventuell gar keinen Effekt spüren.

Das für die Laserbehandlung ausgebildete Team aus Ärzten/-innen und Praxisassistentinnen kennt die Gefahren. Sollte es trotzdem zu einer unerwünschten Nebenwirkung kommen, so kann diese fachärztlich versorgt werden, damit keine bleibenden Schäden resultieren.


Wieviele Behandlungen sind nötig?

Der Erfolg der Behandlung und die Dauer ihrer Wirkung werden vom Haut- und Haartyp beeinflusst. Vereinfacht kann man sagen, dass Menschen mit dunklerer Haut und dunkleren Haaren schneller auf eine Laserbehandlung reagieren als Menschen mit hellerer Haut und helleren Haaren.

Dafür kann es bei Ersteren aber auch schneller zu Nebenwirkungen kommen. Das Behandlungsteam kennt die Gefahren und geht daher möglichst keine Risiken ein. Zudem ist die verwendete Lasertechnik äusserst präzise, und die Vielzahl an softwaregestützten Einstellungen ermöglicht eine individuelle Anpassung.

Beim Abtragen von Warzen, bei Narbenkorrekturen oder Peelings braucht es im Durchschnitt nur eine oder zwei Behandlungen. Bei der Haarepilation sieht das anders aus. Da der Zyklus des Haarwachstums individuell ist, muss im Durchschnitt mit sechs bis acht Behandlungen gerechnet werden.

Die Zahl der Behandlungen hängt auch von genetischen Faktoren und hormonellen Einflüssen ab. Als Faustregel gilt: Personen mit sehr starker Behaarung und raschem Haarwachstum müssen mit mehr Behandlungen rechnen als Personen mit wenig und zudem langsam wachsenden Haaren.


Ist die Behandlung schmerzhaft?

Viele Laseranwendungen sind schmerzlos. Aber es gibt einige Anwendungen, bei denen durch die Wärmeentwicklung Missempfindungen wie kurzes Brennen oder auch leichte Schmerzen beim Auftreffen des Lichtblitzes auftreten können. Durch Kühlung der Haut oder das Auftragen einer anästhesierenden Creme können aber auch diese Laserbehandlungen schmerzarm oder sogar schmerzlos durchgeführt werden.

Unmittelbar nach der Behandlung tritt an den behandelten Stellen oft eine leichte Rötung auf, die gewöhnlich für ein bis zwei Tage (sogenannte Downtime) anhält. Manchmal bilden sich an den Stellen, an denen Haarfollikel zerstört wurden, kleine rote Pünktchen bzw. winzige Bläschen. Diese verschwinden zumeist innerhalb von ein bis vier Tagen und bedürfen keiner Behandlung.


Wann sollte keine Laserbehandlung durchgeführt werden?

Bei gewissen Gegebenheiten sollten keine Laserbehandlungen durchgeführt werden. Dazu gehören:

  • Fieber
  • Störungen des Immunsystems
  • Narben, die noch nicht ein Jahr alt sind
  • Lichtüberempfindlichkeit
  • Schwangerschaft
  • Störung der roten Blutplättchen (Thrombozyten)
  • Hormonelle Störungen
  • Epilepsie
  • Diabetes mellitus
  • Hauterkrankungen im zu behandelnden Bereich

Was muss ich vor und nach einer Laserbehandlung beachten?

Einen Monat vor und einen Monat nach einer Behandlung muss direkte Sonneneinstrahlung strikt gemieden und auf Solariumbesuche unbedingt verzichtet werden. Beides erhöht das Risiko für das Auftreten unerwünschter, unter Umständen dauerhafter Pigmentflecken (hellere oder dunklere Flecken).

Wenn Sie Medikamente einnehmen, welche die Haut lichtempfindlich machen, darf ebenfalls keine Behandlung durchgeführt werden. Ansonsten besteht die Gefahr von Verbrennungen. Besprechen Sie dies mit unserem Team.

4 Wochen vor einer Laserepilation sollten die Haare NICHT mit Wachs entfernt bzw. ausgezupft werden, da der Laser nur wirken kann, wenn eine Haarwurzel vorhanden ist. 2 bis 5 Tage vor einer Laserepilation sollten Sie die zu behandelnden Stellen hingegen rasieren.

Der natürliche Sonnenschutz der Haut ist nach der intensiven Laserbestrahlung stark reduziert. Tragen Sie daher nach der Behandlung während mindestens 2 Monaten regelmässig einen Sonnenblocker (LSF 30 bis 50) auf und verwenden Sie ein After-Sun-Produkt.


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Ärztlicher Leiter, Facharzt für Chirurgie
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Thomas Lattmann
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