Brustkrebs / Mammakarzinom

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste gynäkologische Krebserkrankung. Etwa jede 9. Frau in der Schweiz erkrankt im Laufe ihres Lebens daran.

In etwa 10 % der Fälle von Brustkrebs liegt eine genetische Ursache zu Grunde. Der Grossteil der Erkrankungsfälle tritt jedoch «sporadisch», also zufällig, auf.

Als Früherkennungsmassnahme wird bei Frauen vor dem 50. Lebensjahr die Brust bei der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung getastet und bei Bedarf ein Ultraschall durchgeführt. Ab dem 50. Lebensjahr wird zusätzlich eine Mammografieuntersuchung empfohlen. Dabei wird die Brust zwischen 2 Platten fixiert und in 2 Ebenen durchleuchtet. Mit Hilfe dieser Untersuchung ist es möglich, frühe Krebsstadien zu erkennen, lange bevor diese Symptome verursachen.

Wird ein Brustkrebs entdeckt, diskutiert ein Fachgremium in einem sogenannten «Tumorboard», welche Therapiestrategie sich für die jeweilige Patientin am besten eignet. Obwohl es gewisse Therapiestandards gibt, wird in jedem einzelnen Fall die Therapie individuell auf die Patientin angepasst. Meist besteht sie aus einer Kombination von Operation und Bestrahlung, gegebenenfalls Chemotherapie.

An die Therapie schliesst sich ein mehrjähriges Nachsorgeprotokoll an. Das bedeutet, die Patientin wird in regelmässigen Abständen nachkontrolliert.

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