Morbus Dupuytren / Dupuytren-Kontraktur

Morbus Dupuytren (auch Dupuytren-Kontraktur) bezeichnet eine Veränderung des Bindegewebes im Bereich der Innenfläche der Hand. In der Regel wird ein mehrjähriger Verlauf beobachtet, bis sich ausgeprägte knotige und/oder strangförmige Verhärtungen des Unterhautbindegewebes ausbilden.

Diese beeinträchtigen die Funktion in Form eines Streckdefizites des betroffenen Fingerstrahles im Grund- und/oder Fingermittelgelenk der Hand. Je nach Schweregrad der Kontrakturen und Wunsch der Patientin oder des Patienten kommen verschiedene Therapien in Frage:

  • eine minimalinvasive Therapie mittels perkutaner Nadel-Kordotomie (mechanischer Strangdurchtrennung)
  • ein offenes chirurgisches Verfahren mit möglichst vollständiger Entfernung des veränderten Gewebes

Ihre Ärztinnen und Ärzte

Dr. med.
Markus Cardell
Facharzt für Chirurgie
Dr. med.
Alexander Lunger
Facharzt für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie